Ein Implantat kostet Zeit, Geld und Vertrauen in die Behandlung. Kein Wunder also, dass die Haltbarkeit eines Zahnimplantats für viele Patientinnen und Patienten eine der wichtigsten Fragen ist. Die gute Nachricht: Implantate gehören zu den langlebigsten Versorgungen der modernen Zahnmedizin. Unter guten Voraussetzungen können sie viele Jahrzehnte, oft sogar ein Leben lang, halten.
Entscheidend ist jedoch, dass einige wichtige Faktoren berücksichtigt werden. Welche das sind, erfahren Sie hier.
Auch das Rauchen verkürzt nachweislich die Lebenserwartung eines Implantats. Es verschlechtert die Durchblutung des Zahnfleisches und schwächt die natürliche Abwehr gegen Bakterien. Ebenso wichtig ist ein gut eingestellter Blutzucker bei Menschen mit Diabetes, da er die Wundheilung und die langfristige Stabilität positiv beeinflusst.
Entscheidend ist jedoch, dass einige wichtige Faktoren berücksichtigt werden. Welche das sind, erfahren Sie hier.
Zahlen, auf die Sie sich verlassen können
Zehn Jahre nach der Implantation sind laut wissenschaftlichen Studien zwischen 90 und 98 Prozent aller Implantate noch vollständig funktionstüchtig. Damit zählen Zahnimplantate zu den erfolgreichsten Behandlungen der modernen Zahnmedizin und erreichen deutlich höhere Langzeiterfolgsraten als klassische Zahnbrücken. Wichtig ist jedoch: Diese Werte basieren auf großen Patientengruppen. Wie lange ein Implantat im Einzelfall hält, hängt auch von Ihrer individuellen Mundgesundheit und Ihrer Zahnpflege ab.Warum Implantat und Krone unterschiedlich lange halten
Ein Zahnimplantat besteht aus zwei Teilen, die unterschiedlich belastet werden. Im Kieferknochen sitzt die Implantatschraube. Sie ist kaum mechanischem Verschleiß ausgesetzt. Solange der Kieferknochen gesund und stabil bleibt, kann sie ein Leben lang erhalten bleiben. Darauf wird die sichtbare Krone befestigt. Sie wird täglich durch Kauen und Beißen belastet und nutzt sich mit den Jahren ab. Wie jede andere Krone kann sie bei Bedarf ausgetauscht werden, während das Implantat selbst im Knochen verbleibt.Periimplantitis: Der größte Risikofaktor
Der häufigste Grund für den vorzeitigen Verlust eines Implantats ist eine bakterielle Entzündung des Zahnfleisches und des Kieferknochens – die sogenannte Periimplantitis. Sie entsteht durch bakterielle Beläge, die sich am Übergang zwischen Zahnfleisch und Implantat ansammeln, ähnlich wie an natürlichen Zähnen. Bleibt die Entzündung unbehandelt, kann sie den umgebenden Knochen abbauen und im schlimmsten Fall zum Verlust des Implantats führen. Wird sie frühzeitig erkannt, lässt sie sich häufig gut behandeln.Welche weiteren Faktoren die Haltbarkeit beeinflussen
Neben einer gründlichen Mundhygiene beeinflussen weitere Faktoren die Lebensdauer eines Implantats. Eine wichtige Rolle spielt die Qualität des Kieferknochens. Im Unterkiefer ist der Knochen meist dichter als im Oberkiefer, was sich häufig positiv auf die Stabilität auswirkt.Auch das Rauchen verkürzt nachweislich die Lebenserwartung eines Implantats. Es verschlechtert die Durchblutung des Zahnfleisches und schwächt die natürliche Abwehr gegen Bakterien. Ebenso wichtig ist ein gut eingestellter Blutzucker bei Menschen mit Diabetes, da er die Wundheilung und die langfristige Stabilität positiv beeinflusst.