Ein Zahnimplantat ist eine langfristige Investition in die Zahngesundheit
Ein Zahnimplantat ist für viele Menschen die hochwertigste Möglichkeit, einen fehlenden Zahn dauerhaft zu ersetzen. Es sitzt fest, schont die Nachbarzähne und kommt einem natürlichen Zahn am nächsten. Eine Frage stellen sich dabei fast alle Patientinnen und Patienten zuerst: Was kostet das eigentlich? Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht, denn die Kosten richten sich nach dem individuellen Befund und dem Umfang der Behandlung.
In diesem Beitrag erklären wir verständlich, welche Faktoren den Preis bestimmen und wie Sie bereits vor der Behandlung Klarheit über Ihren Eigenanteil erhalten.
Damit Sie dennoch verstehen, woraus sich die Gesamtkosten zusammensetzen, schauen wir uns die wichtigsten Einflussfaktoren an.
Die Kosten hängen in erster Linie davon ab, wie viele Zähne ersetzt werden sollen. Ein einzelner fehlender Zahn ist deutlich überschaubarer als die Versorgung eines ganzen Kiefers. Bei größeren Lücken oder einem komplett zahnlosen Kiefer muss jedoch nicht jeder Zahn durch ein eigenes Implantat ersetzt werden. Moderne Behandlungskonzepte wie „Fix-on-4“ oder „Fix-on-6“ ermöglichen es, eine Brücke auf wenigen Implantaten zu befestigen, was den Bedarf und damit den Aufwand deutlich reduziert.
2. Das Knochenangebot
Ein Implantat braucht ein stabiles Fundament im Kieferknochen. Hat sich der Knochen nach einem Zahnverlust zurückgebildet, reicht das vorhandene Knochenangebot manchmal nicht aus. Dann ist vor der Implantation ein Knochenaufbau erforderlich. Dieser zusätzliche Schritt beeinflusst sowohl den Behandlungsaufwand als auch die Dauer der gesamten Therapie. Im Oberkiefer ist ein Knochenaufbau anatomisch bedingt häufiger erforderlich als im Unterkiefer, da dort die Kieferhöhle liegt und der Knochen von Natur aus weicher ist.
3. Implantat und verwendetes System
Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan, die fest im Kieferknochen verankert wird. Titan ist seit Jahrzehnten der bewährte Standard in der Implantologie, sehr gut körperverträglich und langlebig. Welches Implantatsystem im Einzelfall zum Einsatz kommt, hängt von den anatomischen Voraussetzungen ab und beeinflusst die Kosten.
4. Die Art der Versorgung
Auf dem Implantat sitzt der sichtbare Zahnersatz, also eine Krone, eine Brücke oder eine Prothese. Material und Herstellung dieser Versorgung sind eigene Kostenfaktoren. Eine hochwertige Vollkeramikkrone unterscheidet sich preislich von weniger hochwertigen Lösungen. Im Frontzahnbereich sind die ästhetischen Anforderungen meist höher als im hinteren Backenzahnbereich.
Der Festzuschuss kann höher ausfallen, wenn Sie Ihre regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen durch ein lückenlos geführtes Bonusheft nachweisen. Je länger Sie die empfohlenen Kontrolltermine regelmäßig wahrgenommen haben, desto höher kann der Zuschuss der Krankenkasse ausfallen.
Vereinbaren Sie gerne einen Termin bei den Zahnärzten in Neutraubling, telefonisch oder über unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
In diesem Beitrag erklären wir verständlich, welche Faktoren den Preis bestimmen und wie Sie bereits vor der Behandlung Klarheit über Ihren Eigenanteil erhalten.
Warum es keinen Pauschalpreis für Implantate gibt
Jeder Mund ist anders. Wie viel Knochenmaterial vorhanden ist, wie viele Zähne ersetzt werden sollen und welche Versorgung darauf befestigt wird, variieren von Patient zu Patient. Genau diese individuellen Voraussetzungen machen jede Implantatbehandlung zu einem Einzelfall. Seriöse Preisangaben sind deshalb immer erst nach einer persönlichen Untersuchung möglich.Damit Sie dennoch verstehen, woraus sich die Gesamtkosten zusammensetzen, schauen wir uns die wichtigsten Einflussfaktoren an.
Die wichtigsten Faktoren im Überblick
1. Die Anzahl der ImplantateDie Kosten hängen in erster Linie davon ab, wie viele Zähne ersetzt werden sollen. Ein einzelner fehlender Zahn ist deutlich überschaubarer als die Versorgung eines ganzen Kiefers. Bei größeren Lücken oder einem komplett zahnlosen Kiefer muss jedoch nicht jeder Zahn durch ein eigenes Implantat ersetzt werden. Moderne Behandlungskonzepte wie „Fix-on-4“ oder „Fix-on-6“ ermöglichen es, eine Brücke auf wenigen Implantaten zu befestigen, was den Bedarf und damit den Aufwand deutlich reduziert.
2. Das Knochenangebot
Ein Implantat braucht ein stabiles Fundament im Kieferknochen. Hat sich der Knochen nach einem Zahnverlust zurückgebildet, reicht das vorhandene Knochenangebot manchmal nicht aus. Dann ist vor der Implantation ein Knochenaufbau erforderlich. Dieser zusätzliche Schritt beeinflusst sowohl den Behandlungsaufwand als auch die Dauer der gesamten Therapie. Im Oberkiefer ist ein Knochenaufbau anatomisch bedingt häufiger erforderlich als im Unterkiefer, da dort die Kieferhöhle liegt und der Knochen von Natur aus weicher ist.
3. Implantat und verwendetes System
Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan, die fest im Kieferknochen verankert wird. Titan ist seit Jahrzehnten der bewährte Standard in der Implantologie, sehr gut körperverträglich und langlebig. Welches Implantatsystem im Einzelfall zum Einsatz kommt, hängt von den anatomischen Voraussetzungen ab und beeinflusst die Kosten.
4. Die Art der Versorgung
Auf dem Implantat sitzt der sichtbare Zahnersatz, also eine Krone, eine Brücke oder eine Prothese. Material und Herstellung dieser Versorgung sind eigene Kostenfaktoren. Eine hochwertige Vollkeramikkrone unterscheidet sich preislich von weniger hochwertigen Lösungen. Im Frontzahnbereich sind die ästhetischen Anforderungen meist höher als im hinteren Backenzahnbereich.
Was die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen
Die gesetzlichen Krankenversicherungen beteiligen sich nicht direkt am Implantat selbst, sondern zahlen einen sogenannten befundbezogenen Festzuschuss. Dieser orientiert sich an der Regelversorgung, also an der medizinisch ausreichenden Standardlösung für den jeweiligen Befund, und wird unabhängig davon gewährt, ob Sie sich für ein Implantat oder eine andere Versorgung entscheiden.Der Festzuschuss kann höher ausfallen, wenn Sie Ihre regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen durch ein lückenlos geführtes Bonusheft nachweisen. Je länger Sie die empfohlenen Kontrolltermine regelmäßig wahrgenommen haben, desto höher kann der Zuschuss der Krankenkasse ausfallen.
Heil- und Kostenplan: So bekommen Sie Sicherheit vor der Behandlung
Damit Sie von Anfang an genau über die Kosten informiert sind, erstellen wir vor jeder Behandlung einen Heil- und Kostenplan. Darin halten wir den Befund, die geplante Versorgung sowie die voraussichtlichen Kosten schriftlich fest. Diesen Plan reichen Sie vor Beginn der Behandlung bei Ihrer Krankenkasse ein, die daraufhin ihren Festzuschuss bewilligt. So wissen Sie bereits vor dem ersten Eingriff, mit welchem Eigenanteil Sie rechnen müssen.Implantat als langfristige Entscheidung
Ein Implantat erscheint zunächst kostspieliger als eine Brücke oder eine Prothese. Bei guter Pflege kann es jedoch viele Jahre halten und die gesunden Nachbarzähne schonen, da diese nicht beschliffen werden müssen wie bei einer Brückenversorgung. Diese Langlebigkeit relativiert die anfängliche Investition im Laufe der Zeit.Ihr nächster Schritt: das persönliche Beratungsgespräch
Was ein Zahnimplantat in Ihrem Fall kostet, lässt sich erst nach einer persönlichen Untersuchung verlässlich sagen. In einem unverbindlichen Beratungsgespräch sehen wir uns Ihre individuelle Situation an, klären Ihre Fragen und erstellen einen transparenten Heil- und Kostenplan.Vereinbaren Sie gerne einen Termin bei den Zahnärzten in Neutraubling, telefonisch oder über unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.